Warum Medikamente nicht helfen

Was ist eigentlich drin in den Kapseln und Tabletten, die wir oft unbedacht schlucken? Können sie überhaupt helfen?

Ist für Dich die Schulmedizin auch das Maß aller Dinge in Sachen Gesundheit? Sie ist im chirurgischen Bereich mittlerweile so fortgeschritten und zeigt beeindruckende Leistungen, die viele Leben rettet. Aber wie sieht es in den anderen Bereichen aus, wenn chronische Erkrankungen, Allergien, Burn-out oder Krebs den Betroffenen über viele Jahre belasten und das Leben einschränken bzw. gefährden? In einer aktuellen Umfrage sind 87% mit der Betreuung in unserem Gesundheitssystem nicht zufrieden. Ausführlich habe ich dazu in dem vorherigen Blogbeitrag auf die Hintergründe Bezug genommen. Jeder hat sicherlich schon mal erlebt, dass bei einem Praxisbesuch der Arzt nur ein Rezept ausstellt und danach wirst Du mit Deinem Problem Dir wieder selbst überlassen. Erfahre hier mehr.

Welcher Medikamenten-Typ bist Du? Es gibt grob eingeteilt zwei Typen, die unterschiedlich zu chemischen Arzneimitteln stehen. Typ 1 denkt nicht drüber nach und nimmt alles, was verschrieben wird, denn er will um jeden Preis Symptomfreiheit haben. Auch kann es sein, dass dieser Typ tatsächlich eine Heilung darin sieht. Typ 2 ist eher bedachter im Umgang und hat Sorge, dass das gepresste Gift im Körper einen heftigen Schaden anrichten kann und nimmt es in der Regel nicht bzw. nur in äußersten Notfällen, wenn er sich gar nicht anders zu helfen weiß. Zu welchem der beiden zählst Du Dich?

Nehmen wir mal an, die Tabletten wirken und die leidlichen Symptome verschwinden? Was ist passiert? Das Medikament hat im Körper Regelkreisläufe oder Strukturen lahmgelegt oder betäubt. Die interessanteste Frage jedoch wird nie gestellt: Was ist die Ursache des Übels? Hier findet oftmals eine Verwechslung statt. Die fühlbaren Symptome werden als Krankheit angesehen. Und das ist ein fataler Fehler. Denn Symptome sind nicht die Krankheit, sie sind nur die Botschafter des Körpers und weisen darauf hin, dass momentan etwas aus dem Ruder läuft. Die Stelle, die sie anzeigen, muss nicht zwangsläufig die Ursache beherbergen. Eine ernüchternde Botschaft: Mit der Einnahme eines Medikaments kann keine Heilung stattfinden. Wir lassen uns lediglich auf einen faulen Frieden ein. In Wahrheit knebeln wir den Körper, weil er an dieser Stelle einen Heilprozess in Gang setzt. Die Medikamente unterbrechen diesen und legen ihn still oder betäuben ihn.

Müsste es nicht Misstrauen auslösen, dass ein und dasselbe Medikament bei vielen Menschen gleichzeitig eingesetzt wird? Die ganze Individualität, ob Mann oder Frau, schlank oder korpulent, jung oder alt wird außer Acht gelassen. Alle diese Personen nehmen morgens und abends eine Tablette. Erschwerend kommt hinzu, dass in vielen Fällen bereits der Körper mit einer solchen Reizüberflutung konfrontiert wurde durch falsche Ernährung, Vergiftungen durch Medikamente, Dauerbelastung wie Schmerz, psychischer Ballast etc. besteht, dass er selbst die Wirkung von stärksten Medikamenten nicht mehr annimmt.

Der Körper wehrt sich massiv, aber meist kommt er gegen das verabreichte Gift nicht an. Wir haben mit Kanonen auf Spatzen geschossen und brauchen uns nicht zu wundern, wenn dabei ein Loch in der Mauer entsteht. Der Körper unternimmt andere Versuche, denn die Natur hat viele Variablen. Bei dem nächsten Hinweis an anderer Stelle werden wieder die Kanonen abgeschossen und nach weiteren Angriffen droht das Gebäude einzustürzen. Früher oder später hinterlassen wird eine Ruine, die keinem Sturm mehr standhält. Wesentlich cleverer wäre herauszufinden wo die Ursache ihren Ursprung hat, ansonsten kämpfen wir immer wieder an den falschen Fronten. Stell Dir mal vor Du fährst mit Deinem Auto in die Werkstatt und beschwerst Dich, dass nach drei Reparaturversuchen die Kontrollleuchte immer noch an ist. Stellst Du beim Losfahren fest, dass sie endlich aus ist, bist Du zufrieden. Aber wie hat der Mechaniker das diesmal so schnell hingekriegt? Egal, es ist jetzt wieder ein beruhigendes und schönes Fahrgefühl. Wüsstest Du aber, dass der ratlose Mechaniker einfach nur die Lampe herausgedreht hat, sähe die Welt anders aus. Es ist eine Frage der Zeit, wann die böse Überraschung kommt.

Die bittere Pille… ist die Erkenntnis, dass es leider doch nicht so einfach ist, wirklich gesund zu werden. Unser Organismus ist ein sehr komplexes Wunderwerk, welcher mehr Aufmerksamkeit erfordert. Lieber Leser, jetzt schnall Dich an! Die Wahrheit ist, noch niemals hat ein Behandler oder ein Medikament einen Menschen geheilt. Das kann nur der Betroffene selbst. Der Arzt oder Therapeut kann lediglich der Wegweiser und Unterstützer sein, der die Blockaden entfernt oder Missstände aufdeckt, damit sich die Selbstheilungskräfte wieder entfalten können. Auch der Glaube daran hat eine entscheidende Rolle. Nicht selten haben in der Vergangenheit Patienten eine aussichtslose Heilung realisiert. In der Geschichte gibt es berühmte Fälle, indem der Patient die Fachausdrücke falsch verstanden hat und daraufhin Gesund geworden ist. Der Arzt hat aber zu ihm gesagt, es sei hoffnungslos. Ein deutlicher Beweis dafür, dass Heilung im Kopf stattfindet und der untergeordnete Körper dann nachzieht.

Der Weg aus einer Krankheit heraus besteht also nicht nur darin das erkrankte Organ oder die Struktur wieder funktionstüchtig zu machen. Nein, es hat Auswirkung auf den ganzen Menschen, der in der Zeit der Genesung seine Ganzheit wieder in Einklang bringen soll. Wir lieben den leichten Weg und wollen uns nicht kümmern.  Unser Organismus ist die lebendige Erinnerung, dass alles seine Zeit, wie auch Zuwendung braucht. Back to the roots, Entschleunigung, Zeit um sich selbst zu kümmern, Zeit, damit innerlich eine Entscheidung oder Lösung reifen kann – dafür ist eine Krankheit ein Mahnmal. Sie war schon länger da, aber Du hast es nicht bemerkt. Jetzt ist der Zeitpunkt, wo sie Dich zum Umdenken zwingt, da Du nicht mehr darüber hinweg schauen kannst. In dem Fall, wenn etwas Krankmachendes von außen eindringt, ist das Problem i.d.R. auch schon vorher da gewesen. Du hast Dein Immunsystem vernachlässigt, den Körper vielleicht gestresst, trägst alte Narben auf der Seele oder hast Defizite im Körper entstehen lassen. Das sind alles krankmachende Ursachen. Denn Fakt ist, bei einem intakten Immunsystem bzw. Organismus haben Erreger und Krankheiten so gut wie keine Chance. Bist Du in die falsche Richtung gegangen oder was hast Du nicht beachtet, dass Du jetzt diesen schmerzhaften Nachhilfeunterricht bekommst?

Gibt es eine Lösung? Möchtest Du Dich aus diesem Teufelskreis herausziehen? Wie wäre es denn, wenn Du überhaupt erst einmal herausfindest, wo Du gesundheitlich stehst? Und wie wäre es, wenn ich Dir verrate, wie Du den direkten Gegenpol zu der eindimensionalen Symptombekämpfung erreichen kannst und damit eine wahre Gesundheit erzielst? Schon mit vielen Patienten habe ich ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm durchgeführt, indem als Grundlage erstmal alle Defizite herausgefunden und beseitigt wurden. Den dann noch vorliegenden Problemen gingen wir auf den Grund, indem wir uns auf Ursachensuche durch kausale Zusammenhänge machten. Neue Erfahrungen und Aspekte stellten sich heraus und damit auch ein Weg zu einer bestmöglichen Gesundheit von nachhaltiger Beständigkeit. Die Patienten bestätigten durchweg, dass es ein gutes Gefühl ist, das zu tun, was maßgeschneidert auf ihre vorhandenen Probleme ist, anstatt einer standardisierten Breitbandbehandlung nach einem einheitlichen Schema, wie man es aus der weitläufig praktizierten Schulmedizin kennt. Ernährungsfragen, Schmerztrigger oder andere gesundheitliche Risikofaktoren, die vormals oft übersehen wurden, werden beachtet und in die Problemlösung integriert. Vergessen wir darüber hinaus nicht die weiteren Kreise, die das zieht. Nicht nur der betroffene Patient mit gesundheitlichen Problemen als Einziger in der Familie, sondern das ganze Umfeld ist damit konfrontiert und erfährt Beeinträchtigung. Unsere Lebenszeit ist einfach zu kostbar, als sich mit einer minderen Lebensqualität abzufinden und andere unter Umständen gleichwohl mit zu schädigen. Das Ziel ist Wohlbefinden und Zufriedenheit zu erreichen, damit die wertvolle Lebenszeit sinnvoll genutzt werden kann. Das ist kein Traum, das ist real umsetzbar. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest und die Vermutung hast, dass etwas getan werden sollte, dann melde Dich zu einem Gesundheitsanalyse-Gespräch an.

 

 

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